26.02.2026
Ein Gespräch aus der Beratung:
Ein Unternehmer spart bisher nicht privat fürs Alter. Seine Begründung:
Die eigene Firma sei später ja verkaufbar – das müsse als Altersvorsorge genügen.
Der Gedanke ist verständlich.
Wer viele Jahre Zeit und Energie in ein Unternehmen investiert, verbindet damit automatisch auch Sicherheit für später.
Das Problem:
Eine Firma ist kein frei verfügbares Vermögen – sondern ein zukünftiges Ereignis.
Ob daraus tatsächlich Altersvorsorge wird, hängt von mehreren Dingen ab:
- Gibt es zum richtigen Zeitpunkt einen Käufer?
- Ist die Branche dann noch gefragt?
- Wie stark ist das Unternehmen an die eigene Person gebunden?
- Welcher Preis lässt sich realistisch erzielen?
- Und: passt dieser Zeitpunkt überhaupt zum eigenen Ruhestandsbeginn?
Erst wenn all das zusammenkommt, entsteht Kapital.
Bis dahin ist es eine Hoffnung – aber noch keine planbare Versorgung.
Deshalb betrachten wir die eigene Firma in der Ruhestandsplanung eher als möglichen Zusatzbaustein, nicht als alleinige Grundlage.
Eine unabhängige Vorsorge sorgt dafür, dass der Ruhestand nicht vom Verkaufszeitpunkt oder Marktumfeld abhängt.
Die Firma kann dann ein Bonus sein — aber nicht die einzige Sicherheit.


